Plötzlich ist es Abend
Roman, 1995
erhältlich bei btb-Verlag sowie als eBook bei Kindle

"Ein solches Buch wirkt wie ein erratischer Block in unserer planierten Literaturlandschaft. Es ist sperrig, rauh und faszinierend; bizarr und verrückt, brutal und ironisch, und es bedient weder unsere Vorurteile noch subtilere Erwartungen."
Martin Halter in TAGESANZEIGER, Zürich

"650 Seiten ohne Nabelschau, ohne postmoderne Tricks, ohne Effekthascherei... Der Roman hat Döblinsches Format: ein russischer Alexanderplatz, der freilich ohne expressionistische Gesten auskommt."
Hans Magnus Enzensberger

"Ein russischer Alexanderplatz - freilich ohne Alexanderplatz, ohne Döblin und leider auch ohne Format... Mutter dieser Ljusja ist eine gewisse Lore, Ahnfrau aller Groschenromane, zu denen es die Autorin mit Macht zu ziehen scheint."
Hubert Spiegel, FAZ

"Das lapidare, scharfsichtige, ironische Buch ist, tatsächlich, eine Lust zu lesen."
DER SPIEGEL

"Morsbachs ausgreifender, doch stets kontrollierter, pointierter Erzählstil erinnert an die großen Russen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, ohne sie je zu kopieren, und umgreift und bezeichnet doch ganz unzweideutig unsere Gegenwart."
Barbara Sichtermann in DIE ZEIT

"So präzis konnten selbst bedeutende, doch von der Zensur bedrängte sowjetische Schriftsteller ihr Land und seine unendlichen materiellen, sozialen und politischen Mißstände nur in Ausnahmefällen beschreiben."
Thomas Reschke, BERLINER ZEITUNG